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Heidelberg Center for the Environment (HCE)
Geschäftsstelle
Tel. +49 6221 54-6530
hce@iup.uni-heidelberg.de

 
Archiv

Veranstaltungen

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Das Heidelberg Center for the Environment (HCE) vernetzt die umweltwissenschaftlichen Disziplinen an der Universität Heidelberg untereinander und initiiert den Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit. Als institutionelle Plattform treibt das HCE den Austausch und Kooperationen voran und regt neue Forschungsinitiativen an. Vortragsreihen, Symposien und Veranstaltungen für die breite Öffentlichkeit gehören zum regelmäßigen Programm des HCE.

 

Kolloquium ”Heidelberger Brücke
Das Kolloquium "Heidelberger Brücke" ist eine Veranstaltungsreihe, die sich den Themen der existentiellen Herausforderungen und ökologischen Auswirkungen des natürlichen, technischen und gesellschaftlichen Wandels auf den Menschen widmet und eine Plattform schafft für den interdisziplinären Austausch und die Kommunikation mit der Öffentlichkeit.
Themen und Termine im Sommer 2017


Lateinamerika-Kolloquium LAK 2017 
05.-08. April 2017
Nähere Informationen (EN)

 

Vorlesungsreihe "Environmental Humanities"
organisiert von Dr. Dominik Collet, Dr. Juliane Dame, Dr. Daniel Münster und Dr. Carsten Wergin
Poster mit Programm Winter 2016/17

 

Workshop "Hochwasser, Hochwasserwahrnehmung und Hochwasserschutz am mittelalterlichen Oberrhein"
17.–19. November 2016
organisiert von Prof. Dr. Thomas Meier und Dr. Bertil Mächtle, Projekt "Land unter? Hochwasser und Hochwasserschutz am Oberrhein während des frühen und hohen Mittelalters"
Programm

 

5 Jahre HCE
Mit einer ungewöhnlichen Festveranstaltung feierte das HCE am 06. Juli 2016 sein fünfjähriges Bestehen. Maximilian Jungmann M.A. hat gemeinsam mit HCE-Geschäftsführerin Dr. Nicole Vollweiler die aktuell laufenden HCE-Projekte filmisch porträtiert und präsentierte das Ergebnis sowie Beiträge der HCE-Mitglieder live auf der Bühne. [Mehr...]

 

Kolloquiumsreihe „Nachhaltigkeit und Bildung für nachhaltige Entwicklung“ 
des Interdisziplinären Instituts für Naturwissenschaften, Technik und Gesellschaft der Pädagogischen Hochschule Heidelberg in Kooperation mit dem Heidelberg Center für the Environment (HCE)
Programm Sommer 2016
Programm Winter 2015/16

 

Tagung Hochschulnetzwerk „Bildung für nachhaltige Entwicklung“
am 29. April 2016 in Heidelberg (Veranstalter: Pädagogische Hochschule Heidelberg und Heidelberg Center for the Environment)
Programm Externer Inhalt

 

Gemeinsames IODP/ICDP Kolloquium 2016
Kolloquien des International Ocean Discovery Program (IODP), des International Continental Scientific Drilling Program (ICDP) und die GESEP-School 2016 im März 2016
Programm

 

Symposium Nachhaltige Entwicklung
Deutsch-Brasilianisches Symposium "Nachhaltige Entwicklung" vom 04.-10. Oktober 2015 an der Universität Heidelberg.
Informationen und Registrierung (EN)

 

Santander International Summer School
HCE-Vorstandmitglied Prof. Dr. Ulrich A. Glasmacher ist wissenschaftlicher Koordinator der Santander International Summer School „Arising Awareness – Sustainable Development of Human Society within the Frame of Planet Earth“
Pressemitteilung

 

Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Stabile Isotope e.V.
28.-30. September 2015 in Heidelberg
Veranstaltungs-Website Externer Inhalt

 

Sonderveranstaltung mit Prof. Detlef F. Sprinz Ph.D.
14. Juli 2015, 09.15 Uhr, Im Neuenheimer Feld 227 (Kirchhoff-Institut für Physik), Raum 3.402
Thema: "Hard Law Beats Soft Law"
Vortrag und Diskussion in englischer Sprache mit Prof. Detlef F. Sprinz Ph.D., Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und Universität Potsdam
Spielt die Form von multilateralen Umweltabkommen eine Rolle? Stellen unverbindliche internationale Abkommen eine Konkurrenz bei der Wirkung von traditionellen internationalen Abkommen dar? Untersucht werden die Auswirkungen von Form und Folge von internationalen Umweltabkommen im Themenkreis Wasserqualität. Empirisch liegt der Fokus auf allen europäischen grenzüberschreitenden Flüssen mit klaren Upstream-Downstream-Konfigurationen in den Jahren 1954 - 2008. Die Ergebnisse zeigen, dass sich „Hard Law“ gegenüber „Soft Law“ durchsetzt - in erwarteter, aber machmal auch überraschender Weise.

 

Workshop „Szenarien in der internationalen Politik - Climate Engineering, Adaptation und Mitigation im Jahr 2030“
am Institut für Politische Wissenschaft der Universität Heidelberg in Kooperation mit dem Heidelberg Center for the Environment (HCE)

Am 10. und 11. Juli 2015 kamen neun Studierende, Promovierende und Habilitierende aus der Politikwissenschaft, der Soziologie und der Medizin zusammen, um bei einem zweitägigen Workshop Szenarien zu den Themen Mitigation, Adaptation und Climate Engineering (CE) im Jahr 2030 zu bilden. Bei dem Workshop handelte es sich um eine Kooperation des Lehrstuhls für Internationale Beziehungen der Ruprecht-Karls Universität Heidelberg, des Heidelberg Center for the Environment und des Unternehmens Foresight Intelligence aus Berlin. Geleitet und moderiert wurde der Workshop von Dr. Johannes Gabriel, Gründer und Direktor von Foresight Intelligence sowie Prof. Dr. Sebastian Harnisch. Ziel des Workshops war es, Szenarien für eine potenzielle Kombination von Mitigation, Adaptation und Climate Engineering im Jahr 2030 zu kreieren. Die Ergebnisse des Workshops fließen in die Masterabschlussarbeit von Maximilian Jungmann ein.

Zusätzlich zu der Diversität bezüglich des Studienschwerpunktes und der akademischen Erfahrung hatte das Szenarienteam einen stark internationalen Charakter. Neben zahlreichen Teilnehmer*innen aus Deutschland, konnte die Gruppe auch von Teammitgliedern aus China, Frankreich, der Ukraine und Tschechien profitieren. Nach einer kurzen Einführung in die Thematik und die Vorgehensweise der Szenarienbildung begann die Gruppe mit dem ersten Schritt der Szenarienbildung - der Umfeldanalyse. Ziel dieses Arbeitsprozesses war es, wichtige Faktoren, sogenannte Deskriptoren, für die Szenarien zu bestimmen, die die Themen Mitigation, Adaptation und Climate Engineering im Jahr 2030 und auf dem Weg dort hin beeinflussen könnten. Nachdem die Gruppe sich auf rund 40 Deskriptoren geeinigt und diese intensiv diskutiert hatte, bewertete sie diese nach Grad der Ungewissheit und Wichtigkeit für die Szenarienthemen. Im Anschluss wurden die wichtigsten Deskriptoren, die gleichzeitig den höchsten Grad an Unsicherheit aufwiesen, herausgezogen und zur Bildung von Zukunftsprojektionen herangezogen. Bei dem nächsten Schritt, der Szenarienkonstruktion, wurden die Projektionen innerhalb von zwei verschiedenen Szenarien angeordnet und die Plausibilität der jeweiligen Entwicklungspfade diskutiert. Im darauf folgenden Schritt wurden die Szenarien in zwei kleineren Teams inhaltlich ausgestaltet und beschrieben und am Ende der jeweils anderen Arbeitsgruppe vorgestellt.

In keinem der beiden Szenarien kommt es im Jahr 2030 zu einer Kombination aus Mitigation, Adaptation und Climate Engineering. In Szenario 1, dem grünen Szenario, liegt der Fokus auf der Implementierung von Technologien des Solar Radiation Managements. Mitigation und Adaptation werden von den Staaten vernachlässigt. Aufgrund massiver Klimakatastrophen, der Einsicht, dass Menschen für den Klimawandel verantwortlich seien, starker regionaler Unterschiede der Klimawandelfolgen und hoher Kosten der Bekämpfung des Klimawandels entschließt sich China, als dominanter Akteur in der internationalen Gemeinschaft aufzutreten und die Anwendung von CE-Technologien voran zu treiben. Die Arbeitsgruppe fasste das Szenario wie folgt zusammen: „Mit sowohl effektiv als auch effizient arbeitenden CE-Technologien hat die Volksrepublik China die international hegemoniale Rolle in der Klimapolitik eingenommen, wobei immer noch starke regionale Unterschiede in den CC-Auswirkungen und eine hohe Konfliktintensität existieren.“

Die zweite Arbeitsgruppe, die das blaue Szenario kreierte, sah für das Jahr 2030 weder Tests noch den Einsatz von SRM Technologien vor. Zwar kommt es laut diesem Szenario im Laufe der nächsten Jahre zu vereinzelten Tests von CE-Technologien, doch diese werden als ineffizient und ineffektiv eingestuft und führen zu massiven Nebenfolgen. Letztendlich kommt es nach mehreren Klimakatastrophen, auch aufgrund steigender Mitigation-Bemühungen, zu keinen negativer werdenden Folgen des Klimawandels. Nach zahlreichen Klimakonferenzen kommt die internationale Gemeinschaft schließlich zu dem Konsens, dass SRM-Technologien nicht angewandt werden sollten. Ihr Szenario fasste die Gruppe wie folgt zusammen: „Unter Bedingungen der technischen Machbarkeitsgrenzen ist CE keine Option für die internationale Gemeinschaft, die mit Hilfe von Kooperation und Konsens Mitigation und Adaptation vorantreibt.“

Die Szenarien werden von Maximilian Jungmann redaktionell aufgearbeitet, inhaltlich reflektiert und in seine Masterarbeit integriert. Bei der inhaltlichen Reflektion stehen vor allem Fragen nach Plausibilität und Verankerung der Szenarien in den Internationalen Beziehungen im Fokus.

 

Innsbruck Summer School of Alpine Research 2015
Jun.-Prof. Dr. Bernhard Höfle war Mit-Organisator der "Innsbruck Summer School of Alpine Research 2015"
Summer-School-Website (EN) Externer Inhalt

 

Das HCE beim Klimaschutztag im Heidelberger Zoo
 „Was passiert eigentlich mit einer Kartoffel bis sie als Pommes bei McDonalds landet?“ Diese und andere Fragen beantwortete das HCE am Klimaschutztag, 14. Juni 2015, im Heidelberger Zoo (am Stand vor der Scheune auf dem Zoogelände). Mit vielen Spielen und einem Vortrag zum Klimawandel wurden die Grundideen nachhaltiger Entwicklung präsentiert. 
Weitere Informationen zum Klimaschutztag im Heidelberger Zoo

 

TANGR2015
Workshop zur Technik und Anwendung der Atom Trap Trace Analysis (ATTA) vom 26.-29. März 2015 an der Universität Heidelberg
Weitere Informationen (EN)

 

Vortrag Prof. Dr. Thomas Stocker

Plakat Klimawandel 160x226

Als öffentlichen Abendvortrag veranstaltete die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) während ihrer diesjährigen Frühjahrstagung in Heidelberg eine Präsentation des Vorsitzenden der Arbeitsgruppe I des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), Prof. Dr. Thomas Stocker von der Universität Bern. Der Vortrag unter dem Titel „Klimawandel: Zu spät für 2°C?” fand am 24.03.2015 um 20.00 Uhr s.t. in der Aula der Neuen Universität statt und war offen für alle Interessierten.
DPG-Frühjahrstagung Heidelberg 15 Externer Inhalt

 

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Letzte Änderung: 26.04.2017
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