Prof. Dr. Alexander Siegmund
Leitung des Instituts für Geographie und Geokommunikation, sowie des UNESCO Lehrstuhls für Erdbeobachtung und Geokommunikation von Welterbestätten und Biosphärenreservaten an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg (PH), Honorarprofessor der Universität Heidelberg, HCE-Mitglied seit 2011
Im Zentrum meiner Forschung steht die Frage, wie sich sensitive Ökosysteme in extremen Räumen – aktuell insbesondere die Nebelökosysteme der Atacama-Wüste in Chile – unter den Bedingungen des Klimawandels verändern und modellieren lassen. Dabei verbinden wir in meinem Team am am UNESCO Lehrstuhl für Erdbeobachtung und Geokommunikation von Welterbestätten und Biosphärenreservaten moderne Geotechnologie zur Erdbeobachtung und Feldforschung, um Umweltprozesse besser zu verstehen und sichtbar zu machen. Gleichzeitig untersuchen wir, wie sich diese Erkenntnisse vor allem im Kontext der Nutzung digitaler Geomedien und innovative didaktische Konzepte in Bildung für nachhaltige Entwicklung überführen lassen, um systemisches Denken und Handlungskompetenzen zu fördern.

Warum ich dem HCE beigetreten bin
Als Gründungs- und langjähriges Vorstandmitglied des HCE ist es mir ein zentrales Anliegen, Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschung stärker zu vernetzen und interdisziplinär weiterzuentwickeln. Die Verbindung von naturwissenschaftlicher Forschung mit gesellschaftlichen und bildungsbezogenen Fragestellungen entspricht genau meinem eigenen wissenschaftlichen Ansatz und fördert die hochschulübergreifende Kooperation zwischen der Universität Heidelberg und der Pädagogischen Hochschule und dem dortigen Institut für Geographie und Geokommunikation, das ich leite. Das HCE bietet dafür bis heute einen idealen Rahmen.
Meine bisherigen Highlights
Zu meinen persönlichen Highlights zählen vor allem die langjährige Mitgestaltung des HCE, auch in meiner Zeit im Vorstand, sowie der Aufbau tragfähiger interdisziplinärer Kooperationen. Besonders bereichernd ist für mich der kontinuierliche Austausch mit Kolleginnen und Kollegen aus unterschiedlichen Fachrichtungen, aus dem immer wieder neue Projektideen und Perspektiven entstehen. Diese Dynamik hat viele meiner eigenen Arbeiten inspiriert.
Meine wichtigsten Partner:innen
Meine wichtigsten Partnerinnen und Partner im HCE sind die Kolleginnen und Kollegen, mit denen ich an der Schnittstelle von Umweltforschung, Geotechnologien und Bildung für nachhaltige Entwicklung zusammenarbeite. Besonders wertvoll ist dabei die Zusammenarbeit mit Forschenden, die unterschiedliche methodische und disziplinäre Zugänge einbringen. Gerade diese Vielfalt ermöglicht es, komplexe Themen wie Klimawandel und nachhaltige Entwicklung ganzheitlich zu bearbeiten.