Dr. med. univ. Kathrin Zangerl
Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin, AG-Leiterin Planetary Child Health (HIGH)
Im Zentrum meiner Forschung steht die Frage, wie Klimawandel und Umweltveränderungen die Gesundheit, Entwicklung und Lebensrealitäten von Kindern und Jugendlichen beeinflussen.
Darüber hinaus befasse ich mich mit der Frage, wie Bildung, Kommunikation und Lehre genutzt werden können, um Wissen zu Klimawandel und Gesundheit zugänglich und handlungsorientiert zu vermitteln. Unsere Arbeit verbindet „Climate Change Education“, Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), transformative Lehre und Public Child Health mit inter- und transdisziplinären Ansätzen – unter anderem in der Ausbildung von Medizinstudierenden, Geographiestudierenden, Gesundheitsfachpersonal sowie pädagogischem Personal.

Warum ich dem HCE beigetreten bin
Das HCE bietet für mich eine zentrale Plattform für den inter- und transdisziplinären Austausch zu Klima-, Umwelt-, Nachhaltigkeits- und Public-Health-Forschung an der Universität Heidelberg. Für meine Arbeit an der Schnittstelle von Klimawandel, Kindergesundheit und gesellschaftlicher Transformation ist die Zusammenarbeit mit Kolleg:innen aus unterschiedlichen Disziplinen essenziell – insbesondere aus den o.g. Wissenschaften, aber auch aus Geographie, den Bildungswissenschaften, den Sozial- und Politikwissenschaften sowie der Philosophie.
Besonders schätze ich am HCE die Möglichkeit, gemeinsam Forschungs-, Bildungs- und Transferprojekte mit hoher gesellschaftlicher Relevanz zu entwickeln und unterschiedliche wissenschaftliche Perspektiven zusammenzuführen. Gleichzeitig bietet das Netzwerk einen wichtigen Raum für innovative Ideen, neue Kooperationen und interdisziplinäre Drittmittelprojekte im Bereich Planetary Health.
Meine bisherigen Highlights
Besonders prägend für meine bisherige Arbeit waren interdisziplinäre und partizipative Projekte an der Schnittstelle von Klimawandel, Gesundheit und Bildung. Ein Schwerpunkt lag dabei auf der Entwicklung kindzentrierter Forschungs- und Beteiligungsansätze im Bereich Klimawandel und Gesundheit – von qualitativen und diskursanalytischen Arbeiten bis hin zu Citizen-Science- und Co-Creation-Projekten mit Kindern. Besonders bereichernd war hierbei die Zusammenarbeit mit Kolleg:innen aus der Geographie, Philosophie, den Politik- und Sozialwissenschaften sowie der Medizin.
Als besonders wertvoll empfinde ich zudem die Möglichkeit, gemeinsam mit Kolleg:innen aus dem HCE, innovative Lehr- und Bildungsformate im Bereich Planetary Health weiterzuentwickeln. Der interdisziplinäre Austausch innerhalb des Netzwerks hat dabei wesentlich dazu beigetragen, neue Perspektiven auf Forschung, Lehre und gesellschaftlichen Transfer zu eröffnen und erfolgreiche Kooperationen anzustoßen.
Meine wichtigsten Partner:innen
Ich arbeite eng mit Kolleg:innen aus den Gesundheits-, Bildungs-, Sozial- und Geisteswissenschaften zusammen.
Darüber hinaus bestehen nationale und internationale Kooperationen mit Forschungseinrichtungen, Kommunen, Bildungseinrichtungen, Gesundheitsorganisationen und zivilgesellschaftlichen Akteur:innen an der Schnittstelle von Klimawandel, Gesundheit und Nachhaltigkeit.