Prof. Dr. Marcus Nüsser

Professur für Geographie am Südasien-Institut der Universität Heidelberg, HCE-Mitglied seit 2011

Ich beschäftige mich vorwiegend mit den Veränderungen der Kryosphäre in Hochgebirgen, insbesondere im Himalaya. Neben dem Rückgang von Gletschern und Permafrost spielt die Nutzung von Schmelzwasser im Rahmen lokaler Landnutzungssysteme und Anpassungsmaßnahmen eine wichtige Rolle in meinen Arbeiten. Zur integrativen Behandlung dieser Themen an der Schnittstelle zwischen Umweltveränderungen, Umweltrisiken und gesellschaftlichen Bewältigungsstrategien orientiere ich mich an einem sozio-hydrologischen Analyserahmen.

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Warum ich dem HCE beigetreten bin

Ich bin dem HCE bereits bei seiner Gründung im Jahr 2011 beigetreten. Als Geograph mit einem ausgeprägten Interesse an Mensch-Umwelt-Beziehungen lag eine Mitgliedschaft bereits damals nahe. Durch die Überführung in eine Zentrale Wissenschaftliche Einrichtung der Universität sollten sich auch in verstärktem Maß Möglichkeiten zur interdisziplinären Kooperation bieten.

Meine bisherigen Highlights

Persönlich habe ich mich über zwei Erfolge während meiner Mitgliedschaft besonders gefreut. Einmal war es die Einrichtung der Nachwuchsgruppe „Umwelt und Gesundheit in ariden Regionen“, die meine frühere Mitarbeiterin Dr. Juliane Dame 2013 erfolgreich einwerben konnte. Gefreut habe ich mich auch über den Umweltpreis der Viktor & Sigrid Dulger Stiftung 2024, den meine frühere Mitarbeiterin Dr. Dagmar Brombierstäudl für ihre Dissertation zur Bildung, Verbreitung und Nutzung von Aufeis im Trans-Himalaya von Ladakh erhielt.

Meine wichtigsten Partner:innen

Aufgrund einer gemeinsamen Fellowship am Marsilius-Kolleg zum Thema „Gefährliche und gefährdete Landschaften“ habe ich den engsten wissenschaftlichen Austausch mit Jale Tosun und Marcus Koch geführt.