Prof. Dr.  Tabea Bork-Hüffer

Professorin für Humangeographie, Direktorin des HCE seit 2026

Meine Forschung bewegt sich im Schnittfeld von Gesellschaft, Technologie und Umwelt. Mich interessieren vor allem drei Fragen:

  • Wie verändern digitale Technologien unser gesellschaftliches Zusammenleben, Vulnerabilität und Resilienz und unsere Beziehungen zur Umwelt? 
  • Wie lassen sich die Verschränkungen von Gesellschaft, Technologie und Umwelt empirisch erforschen währen sie sich entfalten, gerade auch in Situationen des Wandels? Wie können dabei digitale Methoden produktiv eingesetzt werden? 
  • Wie kann Forschung mit Menschen in vulnerablen Lebenssituationen und mit gesellschaftlichen Stakeholdern so gestaltet werden, dass sie Inklusion stärkt, Akzeptanz fördert und gemeinsam tragfähige Lösungen ermöglicht?

Mehr über mich

Warum ich dem HCE beigetreten bin

Das HCE kannte ich bereits lange vor meinem Wechsel an die Universität Heidelberg im Jahr 2025. Besonders angesprochen hat mich die interdisziplinäre Ausrichtung des Zentrums und die Möglichkeit, Umweltfragen im Zusammenspiel mit gesellschaftlichen und technologischen Veränderungen zu bearbeiten. Ich freue mich sehr, meine internationalen Erfahrungen und Netzwerke aus den vergangenen 13 Jahren, unter anderem von der Universität Innsbruck, der University of Birmingham, der National University of Singapore und der Sun Yat-sen University, in dieses Netzwerk einzubringen und mich mit neuen Kolleg:innen am HCE zu vernetzen.

Meine bisherigen Highlights

Da ich noch relativ neu am HCE bin, stehen für mich bisher weniger einzelne Großereignisse im Vordergrund als vielmehr das, was gute interdisziplinäre Zusammenarbeit im Alltag trägt: der Austausch mit hoch engagierten Kolleg:innen, die Offenheit für unterschiedliche Perspektiven und die vielen anregenden Gespräche, aus denen neue Ideen und mögliche Kooperationen entstehen. Gerade dieses “Alltägliche” ist für mich ein besonderes Highlight, weil hier die Grundlage für langfristig produktive Zusammenarbeit gelegt wird.

Meine wichtigsten Partner:innen

Obwohl ich noch nicht lange Mitglied bin, sind bereits erste Kooperationen entstanden, weitere sind in Vorbereitung. Besonders wichtig sind für mich derzeit die Verbindungen zu Kolleg:innen am COS, HIGH, heiGIT, HCIAS und natürlich im Institut für Geographie. Ich schätze am HCE besonders, dass hier fachliche Nähe und interdisziplinäre Offenheit zusammenkommen und so neue gemeinsame Perspektiven auf Umweltfragen entstehen.