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NWG "Hungerkrisen"
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NWG - Hungerkrisen

Publikationen

15.10.2017

Neue Publikation: Famine in European History

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Dominik Collet und der frühere research fellow Daniel Krämer haben ein Kapitel zum deutschsprachigen Europe zur ersten systematischen Studie von Hungersnöten in Europe beigesteuert. Die einzelnen Fallstudien reichen von Skandinavien bis Italien und von Irland bis Russland und vergleichen den Charakter, die Konsequenzen und die Ursachen von Hungersnöten. Die Kapitel untersuchen jeweils demographische, institutionelle, ökonomische, soziale und kulturelle Aspekte und stellen eine Fülle neuer Informationen in einem vergleichenden Zugriff bereit. Damit stellt der Band eine bedeutende Resource für all dar, die mehr über die Hungersnöte erfahren wollen, die Europa über Jahrhunderte hinweg bedroht haben.

Dominik Collet / Daniel Krämer: Germany, Switzerland and Austria, in: Guido Alfani / Cormac Ó Gráda (Hg.), Famine in European History, Cambridge 2017, S. 101-118.

Mehr Informationen hier.

 

 

 

15.8.2017

Neue Publikation

Hungersnöte ereignen sich an der Schnittstelle von Natur und Kultur, werden aber oft aus einer engen, disziplinären Perspektive untersucht. Dieser Band der Forschergruppe vereinigt programmatisch Ansätze der Natur- und Geisteswissenschaften. Er hinterfragt deterministische Vorstellungen zur Beziehung von Umwelt und Gesellschaft und eröffnet eine neue Perspektive auf die dynamische Verflechtung von Klima und Kultur in der Vormoderne.

 

Famines Band

 

 

Weitere Informationen und eine Vorschau des Inhalts gibt es hier.

Eine Rezension des Buches findet sich hier.

Dominik Collet und Maximilian Schuh (Hg.). 2017. Famines During the 'Little Ice Age' (1300-1800). Socionatural Entanglements in Premodern Societies. Heidelberg: Springer.

 

 

 

 

 

12.7.2016

Neue Publikation


Mit der Materialität des Wissens beschäftigt sich ein neuer, von Dominik Collet, Marian Füssel und Roy McLeod herausgegebener Band. Aus interdisziplinärer Perspektive untersucht er natur-, geistes- und sozialwissenschaftliche Sammlungen als Schnittstelle akademischer Forschung und Lehre. Die Beiträge nehmen die "Universität der Dinge" als Raum von Kommodifizierung, Vermittlung und Repräsentation des Wissens in den Blick. Weitere Informationen und die abstracts der Texte gibt es hier.

University Of Things

 

 

 

Literatur: Dominik Collet, Marian Füssel und Roy McLeod (Hg.). 2016. The University of Things. Theory – History – Practice (Jahrbuch für Europäische Wissenschaftskultur 8). Stuttgart: Steiner.
 

 

 

1.10.2015

Neue Publikation


This contribution analyses the evocation, framing and use of compassion in times of food shortages. It focuses on the European famine of 1770-72 where different emotional regimes intersected. Established rituals of consolation met with new ways of dealing with sentiment and emotion. In the Holy Roman Empire, Patriots and Menschenfreunde used the mobilisation of compassion to establish new forms of relief during the breakdown of local governance. With the help of the new genre of famine newspapers (Hungerzeitschriften) they acquired donations and initiated momentous shifts in welfare and education. Their evocation of compassion made emotions work at a distance and reveals the entanglement of feeling and acting in early modern societies.

Ha 23 2015

 

 

 

 

 

Literatur: Dominik Collet, Mitleid machen. Die Nutzung von Emotionen in der Hungersnot 1770-1772. In: Historische Anthropologie. Kultur - Gesellschaft - Alltag 23 (2015), S. 54-69.

 

 

 

04.02.2015

Neue Publikation

Ein neuer, von Dominik Collet mitherausgegebener Sammelband zur Umweltgeschichte ist erschienen. Mit Natur, Religion und Politik stehen in diesem Band drei "Umwelten" der Frühen Neuzeit im Zentrum.
Exemplarische Studien aus Pietismusforschung, Historischer Katastrophenforschung, interdisziplinärer Umweltgeschichte und transnationaler Verflechtungsgeschichte eröffnen Einblicke in eine Pluralität von Lebenswelten und Umgebungen aus der Nähe. In der Zusammenschau der Perspektiven ergibt sich ein erweitertes Verständnis frühneuzeitlicher »Umwelten« als materielle wie kulturelle Kontexte von historischen Ereignissen und Erfahrungen, das zu gezielten Grenzüberschreitungen etablierter Forschungsfelder einlädt.​​​

9783847103950

 

 

 

 

Literatur: Sven Petersen, Dominik Collet, Marian Füssel (Hg.) 2015. Umwelten. Ereignisse, Räume und Erfahrungen der Frühen Neuzeit. Göttingen: V&R Unipress.

Die Verlagsbeschreibung finden Sie hierExterner Inhalt.

 

 

 

5.11. 2014

Neue Publikation

Research on climate change is essentially a study of the past. However, while predicting future developments rests firmly on the analysis of historical changes, cooperation between climatologists and historians is extremely rare. Instead, the field is mired by disciplinary constraints and the resilient dichotomy of 'natural' and 'cultural' factors. Integrative approaches are only just beginning to emerge. Fewer still are empirical case studies that test the interaction of climate impacts and human responses in small-scale, high-resolution analyses. This paper tries to provide examples of both, drawing on the field of famine-studies. It presents the vulnerability-approach as an interdisciplinary boundary object for climate research, introducing the global famine of 1770–1772 as a case study. In this way, the paper makes the case for a genuinely historical approach in climate research to replace the current mode of simply ‘predicting the past.’

Greschke Tischler Grounding Global Climate Change

 

 

 

 

Collet, Dominik. Predicting the past? Integrating vulnerability, climate and culture during historical famines. In: Julia Tischler and Heike Gresche (Hg.): Grounding global climate change. Contributions from the social and the cultural sciences. Dordrecht, 2014, S. 39-58.

Den Artikel können Sie hier herunterladen.

 

 

 

15.8.2014

Neue Publikation

Eine neue Studie der NWG Umwelt und Gesellschaft untersucht den doppelten, sozio-naturalen Charakter von Hungerkatastrophen. Am Beispiel des Zusammentreffens der schweren europaweiten Hungerkrise von 1770-72 und der Ersten Teilung Polens (1772) analysiert die Arbeit, wie ein zentrales Ereignis der europäischen Geschichte und ein mehrjähriges Wetterextrem interagierten. Die umweltgeschichtlichen Verflechtungen dieser doppelten ökologischen und politischen Katastrophe illustrieren Formen der Aneignung und Instrumentalisierung extremer Wetterlagen durch die Konfliktparteien. Die dabei beobachtete Pluralität menschlicher Reaktionen hinterfragt gängige deterministische Modelle von Mensch-Umwelt Interaktionen in Extremereignissen.

Jahrbucher Geschichte Osteuropas


Literatur: Dominik Collet, Hungern und Herrschen. Umweltgeschichtliche Verflechtungen der Ersten Teilung Polens und der europäischen Hungerkrise 1770-72. In: Jahrbücher für Geschichte Osteuropas 62.2 (2014), S. 237-254.

 

 

15.1.2014

Neue Publikation

Schauplätze der Umweltgeschichte Cover
 

 

Collet, Dominik und Manfred Jakubowski-Tiessen (Hg.) 2013. Schauplätze der Umweltgeschichte in Schleswig-Holstein. Göttingen: Universitätsverlag Göttingen.

Die Verlagsbeschreibung finden Sie hierExterner Inhalt. Sie können außerdem das gesamte Buch kostenlos herunterladenExterner InhaltAdobe.

 

1.5.2013

Neue Publikation

Titelbild Hungerkrisenband
 

Collet, Dominik; Lassen, Thore und Schanbacher, Ansgar (Hg.) 2012. Handeln in Hungerkrisen. Neue Perspektiven auf soziale und klimatische Vulnerabilität. Göttingen: Universitätsverlag Göttingen.

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Verantwortlich: E-Mail
Letzte Änderung: 11.04.2018
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